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...ist halb gefangen.

Einige fischen mit Wobblern, indem sie diese eintönig einholen oder ab und zu einen Spinnstopp (Pause beim Einholen) einlegen. Aber wären da nicht die vielen unterschiedlichen Ausführungen der Wackler, wie floating (schwimmend), sinking (sinkend), suspending (schwebend) und deep dive (tief tauchend), die mit einer ganz eigenen Köderführung besser fangen.



Speed spinning


Das „Speed Spinning“ ist perfekt für das Angeln auf Wolfsbarsch wenn die
Gezeitenströmung zu Stillstand kommt. Kurz nach dem Auftreffen des Wobblers auf der Wasseroberfläche wird er durch schnelles Einholen auf eine hohe Geschwindigkeit gebracht. Man sollte nur darauf achten das der Wobbler nicht seitlich ausbricht und seinen natürlichen Lauf behält. Die Rollenbremse nicht so hart einstellen, der Anbiss größere Wolfsbarsche ist so heftig das ein 0,50 mm monofiles Vorfach reißen kann. 
 



Empfohlene Wobblertypen: suspending, floating.



Stop & Go


Die Stop & Go Variante lässt auch beißfaule Räuber vehement zuschnappen. Oft kommen die Anbisse bei und nach den Pausen, wenn sich der Wobbler wieder in Bewegung setzt.
 

Schwimmende (floating) Wobbler tauchen bei der Stop-Phase in Richtung Wasseroberfläche, was einen zusätzlichen Reiz bietet.

 
Empfohlene Wobblertypen : suspending, floating.



Geschlagen


Das Jerken bzw. Schlagen von schwebenden (suspending) Wobblern.
 

Zwischen dem Einholen mit kurzen Rutenschlägen den Wobbler mal ausbrechen lassen. Damit imitiert man einen Schwarmfisch, der den Anschluss an seinen Schwarm verloren hat und langsam panisch wird. Das unkontrollierte Ausbrechen des Wobblers beim Jerken (hartes Schlagen mit der Rutenspitze) lockt so manchen Wolfsbarsch aus der Reserve.



Empfohlene Wobblertypen: suspending.



Bottom Tapping


Das so genannte Bottomtapping (Bodenklopfen): Köderführung für tieflaufende, schwimmende und schwebende Wobbler.
Dafür sollte der Wobbler tiefer laufen wie das Gewässer tief ist. D.h. einen Wobbler mit einer angegebenen Aktionstiefe von 4 m befördert man in einem Gewässer mit einer Wassertiefe von ca. 3m mit schnellen Kurbelumdrehungen in die Tiefe, bis man Kontakt mit dem Grund hat. Danach mit kurzem Rucken der Rutenspitze den Wobbler auf den Boden schlagen lassen. Bei sandigem Gewässergrund bilden sich kleine Staubwölkchen. Diese Köderführung weckt müde Räuber, die faul am Gewässergrund liegen. 
 



Empfohlene Wobblertypen: deep dive  floating und suspending.