Rückblick 2011

Mein ganz persönliches Highlight in diesem Jahr.
Hoffentlich gefällt's euch, viel Spaß beim Lesen.
Außerdem gab es in einigen europäischen Zeitschriften ein paar Berichte von mir zu lesen. Im nächsten Jahr werde ich den Schwerpunkt mehr auf deutsche Zeitschriften legen.
So geschäftig wie mein Jahr war, so spannend verlief auch wieder die Saison. Zu Beginn schien schon alles in trockenen Tüchern, die ersten Fänge versprachen eine traumhafte Saison. Doch wir hatten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ab Ende Mai schlug die anfängliche Fangeuphorie in alptraumhafte Zustände um. Ähnlich wie im letzten Jahr fehlten ein paar wichtige Komponenten. Futterfische waren zwar vorhanden und auch nicht in zu geringer Zahl, doch für eine sensationelle Saison waren es einfach noch zu wenige. Ab ca. der letzten Maiwoche ließen die Fänge dramatisch nach und ein zähes Zusammenfischen einiger guter Exemplare gestaltete sich langwierig. Viele große Wolfsbarsche zog es wieder raus auf die offene See.
Die ersten Wochen der Saison waren traumhaft.
Ab Juni hieß es wieder den Fischen hinterher, d.h. sie auf der gesamten Strecke zu suchen. Nur wer mobil war, konnte einige schöne Exemplare an den Haken locken. Zur Saisonmitte hin sah es auch nicht rosiger aus, selbst mit Naturködern gestaltete sich die Angelei auf unseren begehrten Räuber äußerst schwierig. Woran es lag, kann nur spekulliert werden. Am langen Winter, an der Nordwanderung der Wölfe etc. etc. . Nichts desto trotz war es bis zum letzten Saisonabschnitt eine erschwerliche Anglei.
Die Überraschung kam erst sehr spät. Als viele schon nach den top Monaten September/ Oktober ihr Gerät einmotteten, blieben die Wolfsbarsche noch ein paar Tage länger als gedacht. Bis in den letzten Novembertagen wurden kapitale Fische gefangen. Also wer zu früh die Flinte ins Korn wirft, ist selbst schuld.
In diesem Sinne auf eine weitere Saison, hoffentlich nicht mit all zu vielen bösen Überraschungen. Noch ca. 4 Monate - dann lacht das Wolfsbarschanglerherz wieder. Es sei denn man hat das Glück und kommt nach Portugal, Spanien, Italien, Griechenland oder in die Türkei, denn dort ist die Wolfsbarschsaison noch in vollem Gange.