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Freshwater-Süßwasser 2012 >>2011<<




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>>Lurecontest 6 !!<<


 

26.04.2012

Talsperren Forellen

Es ist schon einige Zeit her, dass ich zum Forellenangeln an einer Talsperre im nördlichen Grenzgebiet der Eifel eingeladen wurde. Am vergangenen Montag dann bot sich die Gelegenheit, dieser Einladung endlich einmal nachzukommen. Nach gefühlten 3 Stunden „Stauhopping“ im Berufsverkehr erreichte ich das Zielgebiet in der Nähe von Eschweiler.

Dort angekommen hieß es: „Wir müssen ein paar Meter durch den Wald, den Weg runter zur Talsperre“. Den angeblichen Weg konnte man jedoch nur erahnen, es ging quer Feld/Wald ein durch ein traumhaftes Stück Natur. Auf unserem Weg stoppten wir kurz an einem Schild, auf dem zu lesen war, dass Unbefugte hier nicht weiter dürfen. Grinsend erklärte mir Chris: „Wir schon, wir Angler sind befugt“. Was an meinen Hausgewässern dank „Naturschützern“ undenkbar ist, ab diesem Schild dürfen nur Angehörige des hiesigen Angelvereins ihren Weg fortsetzen. Für Spaziergänger ist ab hier Schluss… verrückte Welt :-).

Umso näher wir dem Gewässer kamen, desto häufiger zeigten sich die ersten Spuren einiger Talsperrenbewohner. Biebernagespuren an fast jedem dickeren Baum – hier scheint die Welt noch in Ordnung. Nachdem sich der Wald lichtete, bot sich mir eine traumhafte Kulisse, die ich als Großstädter erst einmal in vollen Zügen aufgesaugt habe. Vor uns lagen Bieberstaudämme, die einen kleinen Fluss zur Talsperre hin aufstauen. In diesen kleinen Biberseen wimmelte es vor Karpfen. Ringsherum dichter Wald und weiter hinten einer der Ausläufer der Talsperre - mit Worten kaum zu beschreiben. Diese Kulisse erinnert mehr an Skandinavien oder Kanada. 

 

Vor lauter Träumen hatte ich fast vergessen, warum wir eigentlich hier waren. Mein Ziel war es, die Forellen mit kleinen Wobblern zu überlisten, was an einem kleinen Bach oder am Forellensee nicht so schwierig ist. Aber an einer großen Talsperre? Nach ein paar erfolglosen Würfen mit Wobbler wechselte Chris zum Eisen - ein kupferfarbener Blinker. Ich hielt jedoch am Wobbler fest. Nach einigen Würfen zeigten sich auch schon die ersten Nachläufer in Form von stattlichen Talsperrenforellen. Teilweise stupsten die Forellen meinen Wobbler nur an, keine blieb am Drilling hängen - echt frustrierend! Bei Chris und seinem Vater, den wir unterwegs noch getroffen hatten, sah es anders aus. Beide fischten mit ihren Blinkern und drillten dabei eine Forelle nach der anderen.

Nach einem Platzwechsel zu einem anderen Teilstück der Talsperre sah es so aus, als sollte ich an diesem Tag Schneider bleiben. In letzter Minute konnte ich dann doch noch das Ruder herumreißen. Zwar beinahe noch untermaßig, aber die Mission Talsperrenforelle auf Wobbler ist mir geglückt ;-).

Die nächste Einladung ist schon ausgesprochen die ich gerne wieder annehmen möchte. Vielen Dank an Chris und Kurt Koch.


17.04.2012

Hier mal ein paar interessante Highlights!!

 

Die vier Seen Tour von Angelholiker.de ein Raubfischevent der seinesgleichen sucht. >>Vier Seen Tour<<

Und der DUO News Flyer für April!!


27.03.2012

"Normale" Farben vs. UV-Farben  


Die Jury!!

Man liest immer häufiger darüber, dass Farben von Fischen anders wahrgenommen, als wir sie sehen. Dabei sind Farben gemeint, die unter ultra-violettem Licht heftig reagieren. Leicht zu testen sind diese bei Dunkelheit mit einer Schwarzlicht- oder UV-Lampe. Sie erscheinen dann in einem leuchtenden Neon (reflektieren das UV-Licht). Einige Spezis sind der Meinung, dass solche Farben unter anderem bei trübem Wasser oder in Tiefen über 10m äußerst fängig sind. Dem kann ich nur zustimmen. Bei klarem Wasser und sonnigem Wetter sollen diese Farben aufgrund der Intensität der UV-Reflektion jedoch eher abschreckend auf die Fische wirken. Das wollte ich einmal genauer unter die Lupe nehmen und wählte zwei identische Wobbler jedoch mit verschiedenem Dekor. Der eine mit normalen Farben, der andere mit den sogenannten UV-Farben.

Die erste Paarung bestand aus zwei 3DS Minnow 70 SP von Yo Zuri. Die Farbe des oberen Minnow's: HHAY (UV aktiv); die des unteren HHPB (weniger UV aktiv). Die ersten Würfe mit der weniger UV-aktiven Farbe brachte lediglich ein paar Nachläufer. Nach dem Wechsel zum Minnow mit der UV-aktiven Farbe gab es schon nach wenigen Kurbelumdrehungen einen mächtigen Schlag in der Rute.


Nach der brutalen Attacke war der 3 DS komplett im
Rachen des Rapfens verwschwunden.

"Bam" und der erste gute Rapfen tanzte heftig in der Stömung und lies die Rollenbremse das passende Liedchen singen. Nachdem mir der Rapfen wieder aus den Händen ins Wasser entglitt, gab es noch einen Bonus in Form eines guten Döbels.

 

Fazit der ersten Paarung: Vielleicht lag es am natürlichen Ghost-Design (durchsichtiges Farbdekor) oder es hatte etwas mit der UV-Reflektion der Wobblerfarbe zu tun, dass die Fische den Minnow so brutal attackierten??

So einfach konnte ich den Vergleich nicht beenden, also setzte ich noch eins drauf. Die nächste Paarung bestand wiederum aus zwei identischen Wobblern, dem Hardcore Shallow Crank 65F von DUEL. Die Farben HCLP (UV-aktiv) und HSH sollten das Rennen machen. Nicht nur, dass die Farbe HCLP UV-aktiv ist, zusätzlich ist sie noch äußerst schockig mit ihrem rosa Bauch und der neongelben/grünen Rückenseite.

Die ersten Würfe mit dem Hardcore Shallow Crank 65F in der Farbe HSH brachte außer einem kurzen Anfasser keine nennenswerten Ergebnisse. Der Wechsel zur UV-aktiven Farbe HCLP brachte wiederum einen brutalen Anbiss, welcher sich ebenfalls als feister und kampfstarker Rapfen entpuppte.

Hardcore Shallow Crank 65F


Ich liebe Fotos mit Selbstauslöser ;-)!!

Gesamtfazit: Ob es nun an den Farben lag oder am Zufall... die, die etwas mehr Licht in Gesamtbild bringen könnten, schweigen sich aus. Doch was sich einmal wieder gezeigt hat, auch bei Kaiserwetter und klarem Flusswasser sollten immer ein paar Farben mit in die Tacklebox, die nicht in das Schema "Klare Verhältnisse am Wasser = natürliches Farbdekor" passen.

Kleines Feature: auf der DUEL Verpackung sind u.a. Lauftiefe, Wurfweite etc. schematisch dargestellt ;-).


Altes (Rhein-)Board im neuen Gewandt, reinschauen lohnt sich:


06.03.2012

Endlich hab ich den Weg ans Wasser gefunden - besser gesagt scheint die Winterstarre bei mir überwunden. Grund meiner unerwarteten Frühlingsfitness: Gerüchte machen die Runde, dass zurzeit Rapfen mit Hardbaits (Flachläufer!!) gefangen werden. Und dies sind keine Zufallsfänge, was hier ab und zu beim Gufi-Angeln auf Zander vorkommt. Seit 2 1/2 Wochen höre ich von regelmäßigen Fängen und nicht gerade von kleinen Jungfischen, die den Jungs an die Ruten gehen. Richtige Rapfengranaten bis 80cm!! waren darunter.

Also nix wie das UL-Tackle geschnappt, ab ins Auto und Richtung Rapfen gedüst. Nach ein paar Testwürfen "Bam!" war meine Rute krumm wie ein Flitzebogen - der erste Märzrapfen :-). Gefangen mit einem !! flach laufenden 6cm !! Wobbler. Ja ist denn schon Frühling... Hier ein paar Pics.